Erbschaft und ihre Schwierigkeiten
Der Tod eines Menschen bringt nicht nur Trauer in die Familie und Verwandtschaft, sondern es tauchen auch Fragen auf. Was geschieht mit dem Besitz und dem Eigentum des Verstorbenen. Aus Freunden werden in dieser Zeit ganz schnell Feinde. Aus diesem Grunde lassen sich viele Menschen ein Testament erstellen. Dieses muss entweder von einem Notar beglaubigt werden, oder man schreibt es mit der Hand. Es kann aber, wenn es mit der Hand geschrieben wurde angefochten werden. Viele Testamente verlieren hier schnell ihre Glaubwürdigkeit. Auf der sicheren Seite ist man mit einem Notar. Dieser wird das Testament beglaubigen und es gilt somit als gültig.
Ist dies nun alles geschehen und der Betroffene tot, so muss das Erbe verteilt werden. Im Testament ist meistens schon alles geregelt, aber es kommt immer wieder zu Problemen bei der Umsetzung. Manche möchten ihr Erbe nicht annehmen, andere hätten gerne etwas mehr. So beginnt der Erbschaftsstreit. Es muss aber natürlich nicht sein, dass man so einen Streit provoziert. Weder der Tote, noch manch Angehörige möchten dies. Leider passiert es viel zu häufig. Was passiert nun, wenn die Beerdigung vorbei ist und die Trachten wieder im Schrank hängen?
Ein Notar wird das Testament verlesen. Dann werden die Beteiligten gefragt, ob man das Erbe antreten möchte oder nicht. Gibt es Unstimmigkeiten, weil vielleicht die engsten Verwandten sich mehr erhofft, als sie bekommen haben. Oft geht es vor Gericht und ein Richter muss entscheiden, ob nun das Testament rechtskräftig ist oder nicht. Man sollte sich jedoch immer dessen bewusst sein, dass ein Mensch gestorben ist und dieser nicht beschmutzt werden sollte. Kriege wegen der Erbschaft wird es aber solange geben, wie es Menschen gibt.
