Was genau sind Netbooks und wo bekommt man sie?

Ein Personal Computer, der in der Wohnung an einem festen Platz steht, wird heute nur noch von denen genutzt, die sich bewusst dafür entscheiden oder die einen Arbeitsplatz inmitten eines Büros aufrecht erhalten wollen. Jeder, der einen PC als Freizeit- und Informationsmedium nutzen will, überlegt, sich ein Notebook anzuschaffen. Dies ist eine gute Möglichkeit, flexibel und von überall aus in Verbindung mit W-Lan oder einem Surfstick alles das zu machen, was man eben sonst zu Hause macht. Hausaufgaben im Bus machen, Videos im Netz auf der Parkbank anschauen, Browserspiele überall zocken, Mails im Café lesen und versenden und vieles mehr: So geht man heute modern und zeitgemäß mit dem Laptop um. Eine noch neue, aber unvergleichlich praktischere Lösung sind zu den großen und oft schweren Laptops die so genannten Netbooks. Ergebnisse, die über Netbooks im Test vorliegen, bekommt man im Internet übersichtlich dargeboten.

Ein Netbook ist klein und handlich, es passt in jede Schultasche, zum Teil sogar in eine Handtasche, sofern Frau es dort gerne transportieren möchte. Es ist mit einem Touchpad und einer Tastatur ohne Zahlenblock ausgestattet. Das Wichtigste beim Netbook, das sagt eigentlich schon der Name, ist der Anschluss ans Internet, der durch eingebautes W-Lan oder UMTS ermöglicht wird. Aus diesem Grund werden die kleinen Computer oft auch zusammen mit Handykarten Verträgen verkauft. Man bekommt die kleinen Wundergeräte für einen Euro oder andere Preise, wenn man zugleich einen Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter abschließt. Im Vergleich zum normalen Laptop ist die Rechengeschwindigkeit etwas niedriger, was aber nichts weiter ausmacht, da die Geräte sicher nicht als Hochleistungsrechner benutzt werden. Es ist eine kommunikative und praktische Lösung zwischen Handy und Notebook, die man sich mit einem solchen Gerät anschafft. Stylische Designs, ja sogar Modelle von Edel-Marken, werden hier auf den Markt gebracht. Ein Netbook ist ein wenig zum Statussymbol geworden, schafft aber zum Beispiel auch für Geschäftsleute eine wichtige Brücke im Netzwerk zwischen Büro, unterwegs und zu Hause. So wie hier zu sehen, sind die Preise für die Geräte nicht unbedingt sehr hoch angesiedelt, auch wenn man sie ohne einen Mobilfunkvertrag kauft. Dann muss man sich allerdings überlegen, welche Möglichkeit man nutzt, um das Internet nutzen zu können.

Hier gibt es die verschiedensten Tarifmodelle von der Prepaidkarte bis hin zur unlimitierten Flatrate. Prepaid ist für die Nutzer eine Möglichkeit, die nicht dauerhaft unterwegs im Netz sind, sondern nur ab und an einmal für einen gewissen Zeitraum. So kostet bei O2 eine ganze Woche Internet mit einer Trafficbegrenzung von 1 Gigabyte nur 10 Euro – warum sollte man also ein ganzes Jahr die Flatrate bezahlen, wenn man sie nicht ausnutzt. Für jene, die das Netbook täglich nutzen, ist ein Flatrate Tarif auf jeden Fall die günstigste Möglichkeit.

Kleine Unterschiede im äußeren, rein optischen Design ergeben sich durch die vielseitigen Anbieter. Im Discounter, gestaltet und aufgehübscht durch eine Nobelmarke oder ganz einfach in Schwarz oder Weiß: Man kann sich sein Netbook nach dem persönlichen Geschmack aussuchen. Allerdings gibt es kleinere Unterschiede bezüglich der Leistung, in der Ausstattung mit Software beziehungsweise im Betriebssystem. Die älteren Modelle haben noch recht kleine Festplatten, weil die Hersteller wohl der Annahme waren, dass die kleinen Rechner nicht für immense Kapazitäten gebraucht würden. Da sich das Netbook aber zum günstigen Einsteiger PC für Jugendliche und sogar zum Gebrauchsrechner für Studenten und Geschäftsleute entwickelt hat, werden die Geräte jetzt auch mit größeren HDDs verkauft. Einen ausgewogenen und übersichtlichen Netbook Vergleich bekommt man im Internet. Diesen sollte man auch unbedingt vornehmen, bevor man sich für ein Gerät entscheidet. Ein Netbook, ob nun mit oder ohne Vertrag, ist auch ein tolles Geschenk zum Geburtstag der eigenen Kinder – damit beweist man, dass man mit der Zeit geht.